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... bedeutet Negative oder Diapositive zu belichten, die mindestens eine Grösse von 4x5" (10x12.5cm) aufweisen.
Die sogenannte Königsklasse ist jedoch das 8x10" Format (20x25cm) ...
 


technik

Für die Herstellung der frühen Atelierskameras wurden meistens edle Hölzer verwendet und die Armaturen waren aus glänzendem und oftmals fein ziseliertem Messing. Diese Geräte wurden für den statischen Einsatz in Ateliers gefertigt und waren dadurch recht schwerfällig in der Bedienung. Die speziellen Stühle auf denen die zu Portraitierenden Platz genommen hatten, waren in der Regel mit Kopf- bzw. Genickstützen versehen. Anders wäre es gar nicht möglich gewesen, so lange still zu sitzen, bis das Bild dann endlich im "Kasten" war.

Die heutigen Studiokameras sind immer noch gross und schwer. Dennoch war die technische Entwicklung enorm. Die rustikale und leicht wacklige Einstelltechnik vergangener Modelle wich modernster Feinmechanik. High-Tech Errungenschaften hielten Einzug bei der Entwicklung neuer Kameramodelle. (Obwohl an dieser Stelle zu erwähnen ist, dass die aktuellen Studiokameras auch schon rund 20-jährig sind, wenn man von "heutigen" Modellen spricht).

Das Fotografieren mit Grossformatkameras an und für sich ist über Jahrzehnte hinweg praktisch unverändert geblieben. So werden auch heute noch Planfilme belichtet, die chemisch entwickelt werden. Ich entwickle noch immer sämtliche Negative einzeln, in der Dunkelkammer mittels Schalenentwicklung. Nur so habe ich Gewähr, das Beste aus den belichteten Negativen herauszuholen. Und das ist ja schliesslich die Basis für einen hervorragenden Papierabzug - sei es auf edlem baryt oder hochwertigem Büttenpapier.



   
  last modification: 21. aug. 2007       © photographic art niederhasli, walter m. huber